Problem und Lösung in einer Person

Ändere Dich, dann werden sich die anderen ebenfalls ändern

Einleitung

Wir sprechen über Fachkräftemangel, Fluktuation, unbesetzbare Stellen und Mitarbeiterunzufriedenheit. Die Gallup Studie möchte ich jetzt nicht zitieren, jedoch wissen Sie, worauf ich hinaus möchte.

In diesem Blogbeitrag geht es darum, diese Probleme anzugehen und zu lösen. Das ist teilweise sehr viel einfacher, als sich auf den ersten Blick vermuten lässt. Bevor hier jetzt jemand die Stirn runzelt, da die Vermutung auftaucht, ich möchte irgendein dubioses Coaching verkaufen, dem ist definitiv nicht so. Ich möchte vielmehr die Wahrheit aussprechen, auch wenn das nicht jedem gefallen wird.

Morgens nach dem Aufstehen

Die Unternehmer, Selbstständigen und Führungskräfte, die ein Problem mit Fachkräftemangel und Fluktuation haben, sehen das Problem jeden Morgen beim Blick in den Spiegel. 8 von 10 Mitarbeitern kündigen auf Grund der Führung. In dem Spruch:
“Mitarbeiter kündigen nicht dem Unternehmen, sondern dem Chef!” steckt sehr viel mehr Wahrheit, als so mancher dieser Personengruppe wahrhaben möchte.

Jetzt sind nicht alle Chefs mit Fachkräftemangel automatisch ein Menschliches vollversagen. Schubladendenken ist der erste Schritt in die falsche Richtung, wer mich kennt, weiß um meine Einstellung zu dem Thema.

Da ich jedoch jeden Tag mit bewerbern telefoniere, die mir auch noch mitteilen, warum der Arbeitgeber gewechselt werden soll, lässt sich das Thema Führung nicht wegdiskutieren. Das problem ist real, sehr groß jedoch auch in den Griff zu bekommen

Der Hauptpunkt bei der Führung

Die meisten Arbeitnehmer haben ein Problem damit, keine Wertschätzung zu bekommen. Wenn mir jemand signalisiert, Sie oder er ist etwas besseres als ich, da er auf der Hierarchieebene über mir steht, macht das keinen Spaß, demotiviert und unangebracht ist es auch noch.

Wer davon ausgeht, durch cholerisches Verhalten Respekt zu bekommen, hat diesen nie besessen. Cholerisches Verhalten hat nur dann einen Mehrwert, wenn die Fluktuation angetrieben werden soll.

Wer Zusagen macht und diese nicht einhält, ist nicht sparsam, sondern einfach unzuverlässig. Anmerkung am Rande, es ist momentan Mode, im Vorstellungsgespräch die wildesten Zusagen zu machen, um den Bewerber einstellen zu können. Blöd nur, wenn der Bewerber dann nach wenigen Monaten direkt wieder kündigen, da der Mitarbeiter merkt, dass es nur heiße Luft war.

Zumal ich immer noch erschüttert bin, dass manche Arbeitnehmer davon abgehalten werden, sich an Gesetze zu halten. Unterhalten sie sich mal mit LKW-Fahrern. Da gibt es Arbeitgeber, die von Lenk- und Ruhezeiten nicht besonders viel halten.

Der erste Schritt in die richtige Richtung

Mitarbeiter so zu behandeln, wie man selbst gerne behandelt werden möchte. Klingt jetzt total unspektakulär, ist jedoch für sehr viele Arbeitnehmer mehr Wunschdenken als Wirklichkeit. Wertschätzung und Respekt, auf Gegenseitigkeit beruhend, sind die Grundlage einer jeden Beziehung. Dass das ganze von Führungskräften gerne mal ignoriert wird, ist bodenlos, unverschämt und mit nichts zu erklären.

Daher wäre ein Verhalten der eigenen Belegschaft gegenüber, mit Freundlichkeit und Respekt ein sehr guter Ansatz. Zumal sie damit einen Wettbewerbsvorteil im Kampf um Fachkräfte hätten. Jetzt gehe ich davon aus, dass ihnen das bekannt ist. Zudem bin ich mir sicher, dass zumindest eine sehr gute Basis bei ihnen bereits vorhanden ist. Wäre dem nicht so, würden sie diesen Blog gar nicht lesen.

Da es jedoch immer noch ein bisschen Potenzial gibt, um besser zu werden, noch einmal der Hinweis auf das Thema.

Sofern Sie jemanden kennen, der massiven Nachholbedarf hat, gerne den Link zu diesem Beitrag senden.

Fazit

Wertschätzung und Respekt sind die Grundlage einer jeden Beziehung. Wer seinen Mitarbeitern gegenüber ein entsprechendes Verhalten an den Tag legt, hat einen massiven Vorteil, wenn es darum geht, Mitarbeiter langfristig zu begeistern. So traurig das auch klingen mag.

Mit dem Wunsch, das Respekt zur selbstverständlichkeit wird, verbleibe ich mit besten Grüßen

Ihr
Christian Milerski