Wer die Regeln nicht kennt, kann ein Spiel nicht gewinnen
Einleitung
Unsere Welt ist im Wandel, die Regeln haben sich geändert. Das, was Dekaden bestand hatte, ist längst hinfällig. Das einzig beständige ist der Wandel. Das Problem sind jedoch nicht die neuen Spielregeln, sondern das Vorgehen.
Ein neues Spielfeld
Stellen Sie sich vor, wir machen einen Spieleabend. Ganz klassisch mit Brettspielen. Nach ein paar runden “Mensch Ärgere dich nicht” tausche ich das Spiel aus gegen ein Schachbrett. Wie groß sind Ihre Chancen auf den Sieg, wenn Sie weiter nach den Regeln von “Mensch Ärgere dich nicht” spielen? Ich würde mal behaupten, die gehen gegen Null, ein Sieg ist ausgeschlossen.
Was so logisch klingt, ist jedoch ein reales Problem. Die Regeln im Berufsleben, egal ob Mitarbeiterbegeisterung, Zukunftsperspektive, Führung, Mitarbeiterfindung haben sich geändert. Anstatt jedoch nach den neuem Regeln zu fragen, spielen die meisten nach den alten Regeln, verlieren selbstredend und behaupten, dass früher alles besser gewesen ist.
Fragen die sich nicht stellen
Die Frage ist nicht, ob uns der Wandel gefällt. Die Frage ist auch nicht, ob wir den Wandel aufgehalten bekommen. Das werden wir nicht schaffen.
Die einzige Frage, die sich stellt, ist, ob wir uns vom Wandel überrollen lassen, oder diesen mitgestalten. Den Fortschritt hat es immer gegeben, inklusive dem Wegfall von Jobs. Inklusive neuer Jobs, die dadurch geschaffen wurden. Meiner Meinung nach ist das ganze nichts Neues. Mit einer Besonderheit, nämlich der Geschwindigkeit. Wir sprechen nicht mehr über Dekaden oder Jahre, teilweise nur noch über Monate oder Wochen.
Der Gestaltungsspielraum jedoch, der wird bleiben.
Wer profitiert in Zukunft?
Ich bin sicher, dass die, die sich anpassen und den Wandel aktiv mitgestalten, davon profitieren werden. Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. Bin mir nicht sicher, ich glaube jedoch, dass es ein chinesisches Sprichwort ist. Welches das ganze auf den Punkt bringt.
Klar können wir uns darauf berufen, dass es früher besser war. Was ich im Übrigen nicht glaube, es war lediglich anders. Vieles, was früher als normal angesehen wurde, war es nicht. Man hat es aus den unterschiedlichsten Gründen lediglich akzeptiert.
Das lasse ich jetzt einfach mal so stehen.
Fazit
Der Wandel ist vor allem das, was wir daraus machen. Somit weder gut noch schlecht. Wer bereit ist, nach den neuen Regeln zu spielen, kann auch in Zukunft gewinnen.
Ihr
Christian Milerski