Man könnte sich abheben, macht erfordert jedoch Denkarbeit
Einleitung
Ab und an lese ich Stellenanzeigen. Nicht, weil ich wechseln möchte, mit meinem Job bin ich sehr zufrieden. Ich lese Stellenanzeigen, um zu überprüfen, ob die Unternehmen in der aktuellen Zeit angekommen sind. Jedoch stelle ich immer wieder fest, wenn es bei mir 20:23 Uhr ist, dann ist es bei den Unternehmen noch immer 1970.
Warum wird es nicht besser?
Es geht mir in diesem Blogbeitrag um die Dinge, die von Unternehmen als Benefit angegeben werden. Jedoch, und das ist das Problem, keine Benefits sind. Ich zähle mal einige auf:
Eine pünktliche Bezahlung
Ein gutes Team
Eine gute Ausstattung
Regelmäßige Weiterbildung
Eine angemessene Bezahlung
Eine intensive Einarbeitung
Das sind die absoluten Highlights, wo ich regelmäßig nur noch mit dem Kopf schütteln kann. Diese Punkte, so unterschiedlich diese im ersten Moment auch sein mögen, stellen die Grundlage für eine Beschäftigung dar. Wenn diese Dinge fehlen, kann der Mitarbeiter den Job nicht ausüben.
Zusätzlich frage ich mich bei dem guten Team immer noch, wer das beurteilt. Denn schließlich sprechen wir hier über Menschen. Ob das ganze passt, stellt sich erst im Laufe der ersten Monate heraus.
Eventuell konnte man vor ein paar Dekaden damit noch Bewerber anlocken. Inzwischen bringt das ganze nichts mehr, rein gar nichts mehr.
Eine Chance kann und muss genutzt werden
Es wäre tatsächlich so einfach, sich bei den Benefits positiv vom Wettbewerb abzuheben.
Steuerfreie Sachzuwendungen, Urlaub am Geburtstag, Betriebliche Altersvorsorge, bezahlte Freistellung für soziales Engagement, Fahrtkostenzuschuss, Mitarbeiter Bibliothek, Subventioniertes Mittagessen. Um nur ein paar Ideen zu nennen.
Die Chance ist da, diese muss nur noch genutzt werden. Bevor jedoch die Benefits aus dem ersten Block aufgezählt werden, am besten keine Benefits in die Stellenanzeigen schreiben.
Zumal, und das verwundert mich erst recht, bieten viele Unternehmen diese Dinge an. Werden jedoch in den Stellenanzeigen nicht aufgezählt. Was ich als Bewerber jedoch nicht kenne, kann ich beim versenden einer Bewerbung auch nicht berücksichtigen,
Fazit
Es wäre sehr einfach, sich mit Benefits in Stellenanzeigen positiv vom Wettbewerb abzuheben. Stattdessen ist die Denkweise bei vielen Unternehmen stehen geblieben.
Mit dem Wunsch, dass das notwendige Umdenken und Handeln eintritt, verbleibe ich mit besten Grüßen!
Ihr
Christian Milerski